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Elbphilharmonie: Meilenstein des Anstoßes
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Ralf Hagelstein
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BeitragVerfasst am: 09.10.2005 17:07    Titel: Elbphilharmonie: Meilenstein des Anstoßes Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie
Meilenstein des Anstoßes


Hamburgs SPD-Landesvorsitzender Mathias Petersen hat gefordert, für Realisierung und Betrieb der geplanten Elbphilharmonie auf dem Kaispeicher A dürften keine Steuergelder aufgewendet werden.

Es sei "sozial unausgewogen", 77 Millionen Euro "Staatsgeld" in das unbestritten wichtige Projekt stecken zu wollen, während gleichzeitig bei Familien und sozial Schwachen gespart werde, sagte er in einem Abendblatt-Interview.
Quelle: die tageszeitung

Hierzu weitere Berichte und LeserInnenbriefe im Hamburger Abendblatt


Zuletzt bearbeitet von Ralf Hagelstein am 10.01.2007 00:34, insgesamt 3-mal bearbeitet
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cavallo
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BeitragVerfasst am: 22.04.2006 17:34    Titel: Elbphilharmonie - kritische Töne nicht erwünscht Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie

Und wer spielt dort?
Kritische Töne zu den Senatsplänen


FF

Kritische Fragen in Sachen Elbphilharmonie (EP) sind derzeit in Hamburg wenig gelitten. Da zeugt es schon von Courage, wenn sich die Musikhochschule in einer Ringvorlesung ebensolcher Brennpunkte annimmt und in einer Diskussionsrunde fragt, wer denn eigentlich künftig in dem Konzerthaus die Musik machen soll. Fazit: Inhaltlich ist das alles bislang noch wenig durchdacht.
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Wolfgang Joithe
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BeitragVerfasst am: 22.04.2006 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Inhaltlich ist das alles bislang noch wenig durchdacht.


Das haben "Leuchtturm-Projekte" so an sich. Der Schein ist wichtiger als das, was dahinter steht. Die Elbphilharmonie soll "leuchten" für die selbsternannten "Leistungsträger" oder "Sozial ist, was leuchtet". Häuser der Jugend, Grundschulklassen, Schulgebäude, Altentagesstätten "leuchten" nicht. Jedenfalls nicht für die untermittelmäßige "Elite" a la von Beust, Uldall und Konsorten.

Und bevor sie den ersten "Leuchtturm" mit Leben füllen, sind sie schon beim nächsten "Wahrzeichen". Die Karawane der selbstgefälligen Selbstdarsteller zieht weiter. Zurück bleiben die Steuerzahler, die diese Hirnis auch noch gewählt haben. So lange die auch noch applaudieren, oder den berühmten Satz "Wenn die da oben nichts machen" vor sich hinplärren, wird sich nichts ändern. Erst wenn wir erkennen, dass der "Kaiser" nackt ist und wir ihn zum Teufel jagen, ändern wir etwas. Aber dann ist die Elbphilharmonie vielleicht schon wieder renovierungsbedürftig.

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cavallo
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BeitragVerfasst am: 23.04.2006 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da zeugt es schon von Courage, wenn sich die Musikhochschule in einer Ringvorlesung ebensolcher Brennpunkte annimmt ...


Wozu man heutzutage nicht schon alles Courage braucht, was?

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cavallo
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BeitragVerfasst am: 16.06.2006 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Fantasie kennt kaum Grenzen
Erfolgsbilanz der Stiftung Elbphilharmonie nach sechs Monaten


CHRISTOPH FORSTHOFF

Millionenspiel Elbphilharmonie - wer hat noch keine Anstecknadel, wer will noch mal ein paar Euro (oder gern auch gleich ein paar tausend Euro) geben? Wenns um Hamburgs Prestigeobjekt geht, kennt offenbar nicht nur die Spendenbereitschaft, sondern auch die Fantasie der Geldbeschaffer keine Grenzen: 62,45 Millionen Euro beträgt der aktuelle Spenden-Zwischenstand, den Wibke Kähler gestern stolz verkündete.
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Ralf Hagelstein
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BeitragVerfasst am: 22.06.2006 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie wird teurer
Architekt informiert über den Planungsstand - Dachterrassen für Konzertbesucher - Änderungswünsche treiben Kosten

von Gisela Schütte

Die schlechte Nachricht: Es wird teuer als die ursprünglich geschätzten 186 Millionen Euro.
Wie teuer ist offen.
Die gute Nachricht: Das Projekt entwickelt neue Qualitäten.


Das ist das Fazit der zweiten Informationsveranstaltung über die Elbphilharmonie. In der Kleinen Musikhalle berichteten Kultursenatorin Professor Karin von Welck, der Projektkoordinator Hartmut Wegener und Architekt Pierre de Meuron über den Stand der Planungen.

Quelle: Die Welt


Zuletzt bearbeitet von Ralf Hagelstein am 10.01.2007 00:35, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 11.08.2006 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
PRESTIGEOBJEKT
Elbphilharmonie vielleicht teurer


Die Elbphilharmonie wird möglicherweise teurer als geplant. In Medienberichten ist sogar von 220 Millionen Euro Baukosten die Rede.

Das wären 34 Millionen mehr als die bisher veranschlagte Summe vom 186 Millionen.
Die Kulturbehörde dementierte defensiv: "Es gibt keine neuen Zahlen, es kann sie auch nicht geben." Dasselbe sagt Karl Olaf Petters, Sprecher der Realisierungsgesellschaft Hamburg ReGe: "Das ist reine Spekulation. Wir haben ein Jahr verhandelt und geben die Unterlagen heute an die Bietergemeinschaften weiter. Diese haben bis 15. September Zeit, alles noch mal für sich durchzurechnen."

Quelle: Die Welt
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Ralf Hagelstein
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BeitragVerfasst am: 21.09.2006 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hafencity
Investoren legen verbindliche Angebote vor


Baubeginn der Elbphilharmonie auf dem Kaispeicher A ist Anfang 2007. Bis 2009 soll die geplante Konzerthalle fertig sein. Erste Plakatmotive für die Stiftung Elbphilharmonie werden nun versteigert.

Hamburg
Auch der Hamburger Senat hatte sich immer wieder für den Bau der Elbphilharmonie auf dem Kaispeicher A eingesetzt. Baubeginn des zukünftigen Wahrzeichen Hamburgs ist Anfang 2007. Bis 2009 soll die geplante Konzerthalle auf einem ausgedienten Kaispeicher fertig sein.

Jetzt geht die Realisierung des Baus im Hamburger Hafen in die entscheidende Phase. Die beiden Investoren haben am Freitag ihre verbindlichen Angebote für den Bau und den Betrieb der Konzerthalle der städtischen Realisierungsgesellschaft ReGe vorgelegt. Nach Informationen kamen die Angebote von den beiden international aufgestellten Bau-Konzernen STRABAG und HOCHTIEF.

Quelle: Die Welt
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BeitragVerfasst am: 06.11.2006 01:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
40 MILLIONEN EURO FEHLEN

Elbphilharmonie viel teurer
Zahlt die Stadt die Zeche?

TH/SAN

Hamburgs neues Wahrzeichen - Baubeginn war für Januar geplant, im Herbst 2009 sollte es das erste Konzert in der Elbphilharmonie geben. Doch dieser Zeitplan ist nicht zu halten. Der Bau in der HafenCity ist in Gefahr. Mindestens 225 Millionen Euro soll er laut MOPO am Sonntag nach neuesten Berechnungen kosten - 40 Millionen mehr als geplant! Das Magazin "Focus" berichtet sogar von 65 Millionen Euro Mehrkosten.

Die astronomische Summe stammt vom Investor "Hochtief" - dabei hat der von zuletzt fünf Mitbietern noch das günstigste Angebot unterbreitet. Die für den Bau verantwortliche Projekt-Realisierungsgesellschaft "ReGe Hamburg" verhandelt daher noch immer, obwohl der Investor eigentlich schon im September hätte feststehen sollen.

Muss die Stadt nun mehr als die geplanten 77 Millionen Euro Steuergelder zur Verfügung stellen? Weitere Mäzene lassen sich kaum ködern - es gibt mit 64 Millionen Euro bereits mehr Spenden als erhofft. Allerdings: Mit 40 Millionen könnten auch fast 150 Lehrer fünf Jahre lang finanziert werden.

"40 Millionen sind eine Menge Geld, doch wir werden da eine Lösung finden", ist der CDU-Stadtentwicklungsexperte Henning Finck überzeugt.
So könnte man andere Bauprojekte eventuell abspecken, um Mittel freizubekommen.

Quelle: Hamburger Morgenpost

Achso, an anderen Bauprojekten abspecken!?

Zitat:
Sanierungsstau
Eine Stadt droht zu verlottern


Jahrelang wurde in Hamburg viel zu wenig in Straßen, Rad- und Fußwege, Parks und Schulgebäude investiert. Die Folgen des gewaltigen Sanierungsstaus werden jetzt allerorts sichtbar. Zur Lösung des Problems setzt die CDU auch auf Bürgerengagement.
Von Insa Gall

Hamburg
Hamburg hat sich viel vorgenommen. Prestigeprojekte wie die Hafencity, die geplante Elbphilharmonie oder das Science Center sollen der Stadt zu internationalem Ansehen verhelfen.

Schon jetzt feiert die Tourismusmetropole mit erwarteten 7,7 Millionen Besuchern in diesem Jahr Rekorde. Die Hansestadt gilt als "Boomtown", und das gibt auch dem Selbstbewusstsein ihrer Bewohner neuen Auftrieb.

Abseits der prominenten Plätze zwischen Alster und Elbe sieht die Realität in vielen Stadtteilen allerdings anders aus.

Quelle: Die Welt

Anstelle in die Hafencity, die geplante Elbphilharmonie oder das Science Center sollte der Senat lieber in Kindergärten, Schulen und die Infrastruktur investieren, das tut not.
Da Bildung ja Vorfahrt hat, sollte die reichste Stadt Europas auch auf Studiengebühren verzichten.

Und ihre Leuchtturmprojekte sollen die "Mäzene" selber finanzieren, dazu braucht es nicht das sauerverdiente Steuergeld der ArbeitnehmerInenn Hamburgs, da reichen schon die Milliarden der reichsten BürgerInenn der Stadt für.


Zuletzt bearbeitet von Ralf Hagelstein am 10.01.2007 00:38, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 06.11.2006 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Hansestadt gilt als "Boomtown", und das gibt auch dem Selbstbewusstsein ihrer Bewohner neuen Auftrieb.


Question Häh? Welche Bewohner meint der? Question

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Wolfgang Joithe
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BeitragVerfasst am: 06.11.2006 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Allerdings: Mit 40 Millionen könnten auch fast 150 Lehrer fünf Jahre lang finanziert werden.



Die Finanzierung von fast 150 Lehrern wäre kontraproduktiv für die Förderung von Privatschulen für die "Elite". Die Verdummung der "Unterschicht" muss mit Klassenfrequenzen von über 30 Schülern pro Klasse voranschreiten, damit die "Elite" es sich weiter in ihren Sesseln (z.B. in der Elbphilharmonie) auf Kosten der "Dummen" bequem machen kann. Wenn man die "Dummen"zu schlau werden lässt, könnten die ja etwas merken. Und das könnte auf die Dauer gefährlich werden.

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Ralf Hagelstein
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BeitragVerfasst am: 29.11.2006 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Freie und Hansestadt Hamburg
Pressestelledes Senats
29. November 2006/pr29


Elbphilharmonie
Erster Bürgermeister von Beust gibt Investorenkonsortium bekannt


Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust hat heute das Investorenkonsortium bekannt gegeben, welches das Leuchtturmprojekt Elbphilharmonie für die Stadt realisieren wird. In einem europaweiten Bieterverfahren hat sich das Konsortium IQ² durchgesetzt. Es besteht aus dem Baukonzern Hochtief und der CommerzLeasing.

„Die Elbphilharmonie soll nicht nur einer der zehn besten Konzertsäle der Welt werden, sie soll zugleich durch ihre einzigartige Architektur als neues Wahrzeichen Hamburgs den Aufbruch unserer Stadt symbolisieren“, sagte von Beust, der die Entscheidung im Rahmen eines Pressegesprächs im Gästehaus des Senats bekannt gab. „Mit diesem Investorenvertrag stellen wir sicher, dass die Elbphilharmonie in einer Qualität errichtet wird, die dem Bauwerk angemessen ist“, so von Beust.

„Ich freue mich, dass die Planungen für die Konzertsäle so gut vorangekommen sind, und dass der Kaispeicher A außerdem jetzt nicht nur als Parkhaus, sondern auch für den Backstage-Bereich, die Musikpädagogik einschließlich des Klingenden Museums und eines weiteren Multifunktionssaals genutzt werden kann“, sagte Hamburgs Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck, die gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister und dem Projektkoordinator für die Elbphilharmonie, Hartmut Wegener, die Öffentlichkeit über den neuen Stand der Entwicklung informierte.

„Ich bin froh, dass es gelungen ist, einen so erfahrenen Bau-Investor für das Projekt zu gewinnen“, sagte Wegener. „IQ2 ist ein äußerst leistungsfähiger Partner, der die Gewähr für herausragende Bauleistung bietet. Der kommerzielle Mantel trägt sich selbst. Das Investorenverfahren hat somit zu einem wirtschaftlich und technisch sehr tragfähigen Ergebnis geführt.

Nach den äußerst intensiven Verhandlungen werden wir nun mit aller Kraft an die Realisierung des neuen Hamburger Wahrzeichens gehen“, erklärte Wegener.

Vorbehaltlich der Zustimmung von Senat und Bürgerschaft schließt eine noch zu gründende städtische Baugesellschaft einen Vertrag mit der IQ². Inhalt ist neben dem schlüsselfertigen Bau zu einem Festpreis auch eine Betriebspflicht für Hotel, Gastronomie und Parkhaus sowie das Facility Management. Das intelligente Vermarktungskonzept mit einem 5-Sterne- Hotel entspricht dem hohen Niveau des Konzertbereichs. Da der Investor sich verpflichtet, das Bauwerk über 20 Jahre zu warten und funktionsgerecht instand zu halten, ist für eine besondere Bauqualität gesorgt. Der Vertrag sieht auch einen strikten Bauzeitenplan vor, Verzögerungen werden mit 200.000 Euro pro Tag belegt.

Hamburg wird Eigentümer der Gesamtimmobilie Elbphilharmonie bleiben. Eine Ausnahme bilden die Eigentumswohnungen, die von IQ² ausgebaut und vermarktet werden. Als Eigentümerin hat die Stadt Hamburg das volle Bestimmungsrecht über die Immobilie und kann auf diese Weise den besonderen Wahrzeichencharakter auf Dauer sichern.

Die Baukosten aus dem Bauvertrag mit IQ² betragen insgesamt 241,3 Mio. Euro, davon entfallen 138 Mio. Euro auf den öffentlichen Bereich und 103,3 Mio. Euro auf den privaten Bereich. Die private Mantelbebauung trägt sich selbst und kann insoweit außer Betracht bleiben. Die Investitionskosten für den öffentlichen Bereich betragen einschließlich der Kosten für den Generalplaner 149,8 Mio Euro. Die Finanzierung der Baukosten für den öffentlichen Bereich setzt sich zusammen aus den Erträgen aus dem Projekt in Höhe von 7,6 Mio. Euro, privaten Spenden in Höhe von 57,5 Mio. Euro sowie Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm in Höhe von 84,7 Mio. Euro.

Von den weiteren Projektkosten in Höhe von 41,1 Mio. Euro werden 11,5 Mio. Euro durch Erträge aus dem Projekt bestritten, 29,6 Mio. Euro stammen aus dem Haushalt der Freien und Hansestadt Hamburg. Somit sind aus dem Haushalt noch 114,3 Mio. Euro für die Realisierung des Projekts zu finanzieren.

Aus der Weiterentwicklung des Projekts und vor allem aus der spektakulären einschaligen Glasfassade ergeben sich Kostensteigerungen, die auch durch die von der Bürgerschaft gewünschten veränderten Nutzungsanforderungen, die Erhöhung des Bauvolumens und eine generelle Baukostensteigerung bedingt sind. Verglichen mit anderen modernen Konzerthäusern liegen die Kosten für die Elbphilharmonie aber eher im unteren Bereich.

Das Konsortium IQ2 ist nach einem fast zweijährigen Vergabeverfahren ausgewählt worden.
Der letzte noch verbleibende Mitbewerber, die STRABAG SE, hatte kurz vor Fristende auf die Vergabe eines Angebots verzichtet und war damit aus dem Verfahren ausgeschieden. Er hatte Vergaberügen eingelegt, die inzwischen jedoch zurückgezogen worden sind.

Vorbehaltlich der Zustimmung von Senat und Bürgerschaft zum Abschluss des Investorenvertrags erfolgt der Vergabezuschlag im März 2007. Der Bau der Elbphilharmonie wird mit dem Teilrückbau des Kaispeichers A im April 2007 beginnen, der Rückbauantrag ist bereits gestellt. Die Übergabe des Konzertbereichs erfolgt im Herbst 2009, im Mai 2010 wird der Spielbetrieb in der Elbphilharmonie aufgenommen.
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Ralf Hagelstein
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BeitragVerfasst am: 01.12.2006 02:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Empörung über Kostenexplosion bei Elbphilharmonie

Politiker und Verbände kritisieren höhere Belastung der Steuerzahler. Die Elbphilharmonie dürfe sich nicht zu einem "Fass ohne Boden" entwickeln - denn der Finanzbedarf für die Konzerthalle könnte weiter steigen.

Die Kostenexplosion bei der Kalkulation der Elbphilharmonie in der Hafencity ist bei Politikern und Verbänden in Hamburg auf scharfe Kritik gestoßen.

Grüne und der Bund der Steuerzahler warnen vor weiteren Unsicherheiten beim Finanzrahmen des Baus. Die Elbphilharmonie dürfe sich nicht zu einem "Fass ohne Boden" entwickeln. Die SPD ließ offen, ob sie dem Einsatz weiterer öffentlicher Mittel für das Konzerthaus in der Bürgerschaft zustimmen wird.

Quelle: Die Welt
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BeitragVerfasst am: 01.12.2006 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
..... als neues Wahrzeichen Hamburgs den Aufbruch unserer Stadt symbolisieren....

Ja ja, die Stadt wird immer mehr aufgebrochen.

Und die Greves, Ottos und anderen privaten Spender, die immer als große Gönner in der Öffentlichkeit auftreten, tragen ihren Teil an Verantwortung dazu bei. Durch ihre Spenden war es erst möglich, in der Öffentlichkeit die Lüge zu verbreiten, dass die Elbphilharmonie größtenteils aus privater Tasche bezahlt werden würde. Die Wahrheit ist, dass jeder Hamburger damit erheblich belastet wird.
Aber nur ein kleiner Teil der Hamburger, nämlich die Greves, Ottos und Konsorten werden diesen Bau jemals von innen sehen. Die bauen sich ihren ureigenen Palast auf Kosten der Hamburger Bürger und zahlen dafür nicht einmal die Hälfte. Ein Super-Geschäft.

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BeitragVerfasst am: 19.12.2006 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Freie und Hansestadt Hamburg
Pressestelle des Senats


Senat beschließt Realisierung der Elbphilharmonie
Vertrag zwischen Investoren-Konsortium und Stadt


Nach der erfolgreichen Auswahl des Investorenkonsortiums IQ² zum Bau der Elbphilharmonie hat der Senat heute die Realisierung des Projektes beschlossen.

Bereits gestern wurde der Vertrag zwischen der Stadt Hamburg, dem Baukonzern Hochtief und der CommerzLeasing – unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bürgerschaft Ende Februar kommenden Jahres - beurkundet.

Nach Entscheidung der Bürgerschaft soll der Vergabezuschlag an den Investor im März 2007 erfolgen. Im darauf folgenden April soll dann mit dem Teilrückbau des Kaispeicher A begonnen werden.
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BeitragVerfasst am: 28.02.2007 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Freie und Hansestadt Hamburg
Pressestelle des Senats


Hamburgische Bürgerschaft stimmt mit großer Mehrheit zu
Bau der Elbphilharmonie beschlossen


Der Bau der Elbphilharmonie wurde heute in der Bürgerschaft einstimmig beschlossen. Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck:
„Ich freue mich sehr darüber, dass alle Fraktionen dem Beschluss zugestimmt haben. Es besteht Einigkeit darüber, dass die Elbphilharmonie ein neues Wahrzeichen Hamburgs werden wird. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Menschen in Hamburg in Aufbruchstimmung sind und Hamburg auf dem Weg zu einer internationalen Musikmetropole unterstützen wollen. Ich bin sicher, dass die Elbphilharmonie ein Haus für alle und ein kultureller Magnet ohne gleichen werden wird.“

Diese überwältigende Zustimmung zur Elbphilharmonie spiegelt sich auch in der Bevölkerung wieder: rund 64 Millionen Euro privater Spenden von mehr als 5000 Bürger und Unternehmen sind für die Elbphilharmonie bereits zugesagt wurden.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Konzertbetriebs der Elbphilharmonie wird in der Musikvermittlung liegen: Es ist gelungen, im Kaispeicher einen großzügigen musikpädagogischen Bereich mit einem neuen, 3. Saal zu gestalten. Damit hat die Elbphilharmonie die Chance, besonders auch ein Haus für Kinder und Jugendliche zu werden. Zusammen mit dem Körber Fond ZukunftsMusik, einer zweckgebundenen Zustiftung an die Stiftung Elbphilharmonie in Höhe von 3 Millionen Euro für die musikalische Nachwuchsförderung, ist eine Voraussetzung für eine erfolgversprechende musikalische Kinder- und Jugendarbeit geschaffen.

Zukunftweisend und nachhaltig ist auch das energiesparende Bauen. In die Dachlandschaft wird eine Photovoltaik-Anlage eingebaut, die sehr leistungsstark ist und eine erhebliche CO2-Ersparnis bringt. Baubeginn der Elbphilharmonie ist der 2. April 2007.
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007 12:23    Titel: Hamburg bekommt neuen »Leuchtturm« Antworten mit Zitat

Junge Welt hat Folgendes geschrieben:
Hamburg bekommt neuen »Leuchtturm«
Mammutprojekt »Elbphilharmonie« soll 242 Millionen Euro kosten. Nur Linkspartei.PDS und WASG dagegen

Von Andreas Grünwald

In Hamburg hat die Bürgerschaft am Mittwoch abend den Bau der Elbphilharmonie beschlossen. Alle 113 anwesenden Abgeordneten votierten in namentlicher Abstimmung für das neue Mammutprojekt, das allein an Baukosten rund 242 Millionen Euro verschlingen wird. Kritik kommt nur von der Linkspartei und der WASG, die das neue »Kathedralenprojekt«, das auf dem Dach des Kaispeichers A in unmittelbarer Nähe der neuen Hafen-City entstehen soll, als »Verschwendung von Steuernmitteln« brandmarkten.

Demgegenüber sprach Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) von einer »mutigen und wichtigen Entscheidung« für Hamburg. Durch den Bau entstehe nicht nur eine neue Musikhalle, sondern auch ein lebendiges Wahrzeichen für die Stadt, das weit über Hamburg hinaus eine »Leuchtturm«-Funktion haben werde. So sieht es auch SPD-Stadtentwicklungsexperte Jan Quast, der aber ein fehlendes Verkehrskonzept bemängelt. Doch auch seine Fraktion glaube, daß sich »eine Metropole wie Hamburg« ein solches Aushängeschild leisten sollte. Von einer »richtigen Investition zur richtigen Zeit« schwärmte auch Wilfried Maier, grüner Fraktionsvize in der Bürgerschaft. Gemeinsam müßten nun alle Parteien gegen »soziale Ressentiments« ankämpfen, die sich im Zusammenhang mit dem Bau ergeben könnten. Die Bürgerschaftsabgeordnete Dorothee Stapelfeldt (SPD) entdeckte in diesem Zusammenhang, daß Teilhabe an Kultur die »beste Sozialpolitik« sei. Sie forderte nun eine Intensivierung von Spendensammelaktivitäten, um so den Kritikern des Mammutprojekts »eine goldene Brücke« zu bauen.

Zu diesen Kritikern gehört WASG-Landessprecher Berno Schuckart. Er bezeichnete den Neubau als »fatale Fehlentscheidung«, die nun zu Lasten von Sozial-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik gehe. Beschämend sei insbesondere die Rolle der SPD, die sich aufgrund ihrer Konzeptions- und Führungslosigkeit offenbar schon jetzt in ihrer neuen Rolle als Juniorpartner einer großen Koalition gefalle. Gemeinsam mit der Linkspartei fordert Schuckart, generell auf die Finanzierung solcher Großprojekte zu verzichten. Die dafür vorgesehenen Mittel müßten statt dessen sozialen Einrichtungen zugute kommen.
Quelle: Junge Welt

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BeitragVerfasst am: 05.05.2007 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Eine Stadt übertrifft sich selbst
Die Hamburger Elbphilharmonie befindet sich im Bau. Konzept und Finanzierung des Prestigeobjekts sind keineswegs geklärt.

von andreas blechschmidt

Grundsteinlegungen sind symbolische Akte und Gründe zum Feiern. »Die Elbphilharmonie soll nicht nur einer der zehn besten Konzertsäle der Welt werden, sie soll zugleich durch ihre einzigartige Architektur als neues Wahrzeichen Hamburgs den Aufbruch unserer Stadt symbolisieren«, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) in der Festtagsstimmung am 2. April, als der Bau der so genannten Elbphilharmonie offiziell begann. Das neue Konzerthaus am Hafen ist eines der ehrgeizigsten Bauprojekte der vergangenen Jahrzehnte in der Stadt.
Weiterlesen bei: Jungle World
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BeitragVerfasst am: 04.08.2007 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Projekt Hafencity
Baubeginn der Elbphilharmonie


Ein Vorhaben der Superlative: 241 Millionen Euro kostet das gläserne Konzerthaus. Die Hamburger können sich auf einen Panoramablick aus 40 Metern Höhe freuen – eine Plaza soll für alle Bürger geöffnet sein.
Quelle: Hamburger Abendblatt
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BeitragVerfasst am: 20.09.2007 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Projekt
Es ist ein weiter Weg zur Musikstadt


Mit der neuen Elbphilharmonie will Hamburg endlich im Konzert der großen europäischen Musikmetropolen mitspielen. Es dürfte aber schwierig werden, das erstklassige Angebot von Städten wie München oder Berlin zu erreichen. Dieses Ziel wird dennoch hartnäckig verfolgt.
Von Ilja Stephan
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 27.09.2007 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie bekommt eine Orgel

Dank einer großzügigen Spende bekommt die Hamburger Elbphilharmonie jetzt doch eine Orgel. ''Ein musikalisch wichtiger großer Schritt bei der Realisierung der Elbphilharmonie ist getan'', teilte die Kulturbehörde am Mittwoch mit.
Quelle: Hamburg 1

„Die Zahl der armen Kinder in Hamburg ist innerhalb des letzten Jahres von 52.000 auf 55.000 gestiegen.“

Danke Freiherr von Beust, Danke den "edlen" Spendern einer Orgel, deren Klang nie eines dieser Kinder je hören wird. Danke! allein

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"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz
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Zitat:
Betriebskosten
NDR zahlt jährlich 800.000 Euro für Elbphilharmonie


Mit Baukosten von 241,3 Millionen Euro gehört die Elbphilharmonie zwar zu den prestigeträchtigsten, nicht aber unbedingt zu den preiswertesteten Bauvorhaben der Stadt. Über die Höhe der Betriebskosten des Vorzeigeprojekts ist bisher nur spekuliert worden. Nun steht fest, sie liegen bei wenigstens 800.000 Euro pro Jahr.
Von Kai-Hinrich Renner
Quelle: Welt online
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Ralf Hagelstein
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BeitragVerfasst am: 17.11.2007 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wendemöglichkeit nicht vorgesehen - Konzertbesucher müssen zu Fuss gehen
Verplant? Elbphilharmonie für Busse unerreichbar


Alle Grundstücke wurden verkauft. Jan Quast (SPD) spricht von einer "Fehlplanung". Behörde gibt zu: "Bus-Anbindung nicht optimal."
Von Axel Tiedemann
Quelle: Hamburger Abendblatt
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Ralf Hagelstein
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BeitragVerfasst am: 21.01.2008 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie: Ein Haus für Alle ?

Die von CDU und wirtschaftlicher Elite zum neuen Wahrzeichen ausgerufene Elbphilharmonie soll ein „Haus für alle“ werden. Klassische Musik, Jazz, gehobener Pop, aber auch Musikpädagogik, Kinder- und Jugendarbeit sollen dafür sorgen, dass der Nobelkonzertsaal in der Hafencity von allen BürgerInnen angenommen wird. Erstmals haben jetzt die Generalintendanz und die Kulturbehörde Auskunft darüber gegeben, was dieses „Haus für alle“ die Hamburger BürgerInnen denn jährlich kosten wird.
Quelle: DieLinke.Hamburg
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BeitragVerfasst am: 26.03.2008 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Konzerthalle
Elbphilharmonie wird erneut teurer


Die Elbphilharmonie, Hamburgs neue Konzerthalle der Superlative, wird teurer als vorgesehen. Trotz eines vereinbarten Festpreises von 241,3 Millionen Euro kommen auf Hamburgs Steuerzahler erhebliche Mehrkosten zu, für die die Bauunternehmen nicht haftbar gemacht werden können. Die Rede ist von bis zu 20 Millionen Euro.
Von Martin Kopp
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 28.03.2008 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie immer teurer
Das dicke Ende kommt erst noch!

CHRISTIAN BURMEISTER

Koste es, was es wolle, könnte das Motto zum Bau der Elbphilharmonie sei. Und es kostet! Ob die Bürger aber in Zukunft auch noch wollen, muss stark bezweifelt werden.
Quelle: Mopo online
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BeitragVerfasst am: 29.03.2008 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ELBPHILHARMONIE
Senat wusste vor der Wahl von Mehrkosten
Baukonzern hatte schon Ende 2007 auf Probleme hingewiesen

MATHIS NEUBURGER

Kaum ist Bürgerschaftswahl gelaufen, kommt heraus, dass die Elbphilharmonie wohl sehr viel teurer wird. Ein Zufall? Keineswegs! Der Senat wusste bereits vor Monaten, dass es Probleme bei dem Bau gibt - nur wollte man offenbar die Wähler nicht verschrecken. Zudem hat der Senatsbeauftragte für den Bau die Öffentlichkeit über die Risiken getäuscht!
Quelle: Mopo online
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BeitragVerfasst am: 10.06.2008 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Städtebau
Der Bau der Elbphilharmonie verzögert sich


Eigentlich sollte die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen im Herbst 2010 eröffnet werden – doch nun gab Kultursenatorin Karin von Welck bekannt, dass der Spielbetrieb erst zur Saison 2011/2012 aufgenommen wird. Wer für die Verzögerung verantwortlich ist, soll in Gesprächen zwischen dem Investor und der Stadt erörtert werden.
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 10.06.2008 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Pressemitteilung der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE

Bankrotterklärung des Senats
Eröffnung der Elbphilharmonie um ein Jahr verschoben


Der Kulturpolitische Sprecher der LINKEN Norbert Hackbusch sprach nach der heutigen Landespressekonferenz von einer „Bankrotterklärung“ des Senats: „Was ist das für eine Planung. Nachdem schon lange klar war, dass der ‚Festpreis’ kein ‚fester Preis’ mehr ist, steht nun fest, dass der gesamte finanzielle Rahmen ins Rutschen gekommen ist.“

Kultursenatorin Karin von Welck und der Generalintendant der Elbphilharmonie Christoph Lieben-Seutter hatten auf der heutigen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass sich die geplante Aufnahme des Betriebs um ein Jahr verschieben wird.

Über mögliche Mehrkosten, wer die rund 120 Baubehinderungen zu verantworten und demzufolge die Kosten zu tragen habe, gab es keine Auskünfte. Das werde alles noch in „schwierigen Verhandlungen“ geklärt.
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BeitragVerfasst am: 03.09.2008 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kostenexplosion
Bau der Elbphilharmonie soll noch teurer werden


Einem Medienbericht zufolge steigen die Kosten für den Bau der Elbphilharmonie in Hamburg jetzt erneut – und zwar um bis zu 100 Millionen Euro. Ursprünglich soll der Baukonzern Hochtief sogar fast das Doppelte mehr gefordert haben. Das hat auch Auswirkungen auf die Stadt, deren Haushaltssituation ohnehin heikel ist.
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 13.09.2008 01:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ELBPHILHARMONIE
Krisengipfel geplatzt

OLAF WUNDER

Die Elbphilharmonie - ein Fass ohne Boden. Vor einer Woche schlug die Nachricht, dass der Bau sich um 100 Millionen Euro verteuern wird, wie eine Bombe ein. Jetzt heißt es, es könnten gut und gerne auch 200 Millionen mehr werden. Hinter den Kulissen brodelt es. Für gestern war ein Krisengespräch anberaumt, das aber im letzten Moment abgesagt wurde.
Quelle: Mopo online
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BeitragVerfasst am: 18.09.2008 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie
Von Beust feuert den Leiter des Bau-Projekts

Von Katja Engler und Oliver Schirg

Die gestiegenen Kosten beim ambitionierten Bau der Elbphilharmonie haben jetzt zu personellen Konsequenzen geführt. Der Bürgermeister will mit einem neuen Chef "einen Neuanfang" wagen. Doch die Spekulationen um das "Millionengrab" auf dem Kaispeicher A im Hamburger Hafen reissen nicht ab.
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 19.09.2008 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie
Nachforderung von 243 Millionen Euro im Gespräch

Von Katja Engler und Martin Kopp

Der Verdacht erhärtet sich, dass es bei den Verhandlungen über die Mehrkosten für die Elbphilharmonie um sehr hohe Summen geht. Nach Informationen von WELT ONLINE soll Hochtief eine Nachforderung in Höhe von 243 Millionen Euro gestellt haben. Senatorin Karin von Welck, so heißt es, gehe dagegen von 140 Millionen Euro aus.
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 25.10.2008 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie: Seit Juli war im Rathaus bekannt, dass das Projekt viel teurer werden würde
Kostenexplosion - der halbe Senat wusste davon


In der Firma, die die Konzerte organisieren soll, arbeiten schon 23 Leute. Nur: Was genau tun die da eigentlich?
Von Jan Haarmeyer
Quelle: Hamburger Abendblatt
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BeitragVerfasst am: 29.10.2008 01:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Seid verschlungen Millionen

Immer teurer, immer später und noch kopflos: Bau der Hamburger Elbphilharmonie gerät zum Desaster. Rücktrittsgedanken des Intendanten verstärken Planungs-Chaos. Ab kommende Woche aber hat Hamburg zumindest einen Chef-Verhandler
VON MARCO CARINI
Quelle: die tageszeitung
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BeitragVerfasst am: 26.11.2008 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
2005 SOLLTE HAMBURG 77 MIO. EURO ZAHLEN, 2008 SIND ES SCHON 323 MIO. EURO
Wo soll das nur enden?

CHRISTIAN BURMEISTER

- Baukosten für die Elbphilharmonie steigen und steigen - Bürgermeister von Beust: "Zahlen wurden sorgfältig geprüft"
Quelle: Mopo online
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BeitragVerfasst am: 28.11.2008 03:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
elbphilharmonie
Eigentlich wäre ein Rücktritt fällig


Die Kosten für Hamburgs Prestigeprojekt Elbphilharmonie sind auf erschütternde Weise aus dem Ruder gelaufen. Verantwortlich ist Bürgermeister Ole von Beust (CDU), der das auch ganz offensiv auf seine Kappe genommen hat. Im Grunde müsste er zurücktreten.
KOMMENTAR VON GERNOT KNÖDLER
Quelle: die tageszeitung
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Sture Elbphilharmonie-Visionäre

Seit den neuen Kostensteigerungen für die Hamburger Elbphilharmonie mehren sich kritische Stimmen aus der Bevölkerung. Doch die Politiker blocken einen Baustopp ab. Dabei ist der Bau bislang wahrlich kein "Haus für alle"
PETRA SCHELLEN
Quelle: die tageszeitung
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Städtebau
Elbphilharmonie zu teuer – Linke will Kulturzentrum


Nach der bekannt gewordenen Kostensteigerung für die Elbphilharmonie wirft die Linke dem Senat vor, durch ein Täuschungsmanöver die Hamburger Politik enorm beschädigt zu haben. Die Partei fordert weiter einen Baustopp und schlägt ein Kulturzentrum als Ersatz für das geplante spektakuläre Konzerthaus vor.
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 24.12.2008 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
209 Millionen Euro
Senat stimmt Mehrkosten bei Elbphilharmonie zu

Von Oliver Schirg

Für das weltweit einzigartige Konzerthaus greift Hamburg nun definitiv fast dreimal tiefer in die Tasche als ursprünglich geplant. Nicht nur der Bau, auch der Unterhalt des Hauses wird teurer. Mit gut eineinhalb Jahren Verspätung soll das Schmuckstück der Hafencity im Mai 2012 endlich eröffnet werden.
Quelle: Welt online
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BeitragVerfasst am: 05.03.2009 01:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elphi wird reich beschenkt

Der Hamburger Senat genehmigt weitere 209 Millionen für die Elbphilharmonie. Dabei hat die Kulturbehörde immer noch keine Begründung für die 300-prozentige Kostensteigerung geliefert
VON PETRA SCHELLEN
Quelle: die tageszeitung
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BeitragVerfasst am: 05.03.2009 01:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie
Parlamentarier im Blindflug


Es ist schon ein starkes Stück. Die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft entscheiden über ein 300-Millionen-Euro-Projekt, ohne die genauen Hintergründe zu kennen. Der Senat will die Unterlagen Ende April nachreichen und der Staatsrat, der versprochen hatte, die Akten vor der Entscheidung herbeizuschaffen, muss gehen.
KOMMENTAR VON GERNOT KNÖDLER
Quelle: die tageszeitung
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BeitragVerfasst am: 15.07.2009 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Streit um 42 Geheimakten
Linke will vom Senat umfassende Auskunft

RENATE PINZKE

Sie haben in den vergangenen zwei Monaten 274 Akten zur Elbphilharmonie und der exorbitanten Kostenexplosion des Leuchtturmprojektes durchgeackert und erheben nun schwere Vorwürfe: Die Linkspartei spricht von mangelnden Vorplanungen, politisch motivierter Geheimhaltung und weiteren Preissteigerungen.
Quelle: Mopo online
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BeitragVerfasst am: 06.12.2009 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie Hamburg
TÜV-Stempel fehlt - Posse um Elbphilharmonie-Fenster

Von Jan Haarmeyer

Ein glasklarer Fall einer Planungspanne: Die Genehmigung zum Aufhängen der einzigartigen Konstruktion liegt nicht vor.
Quelle: Hamburger Abendblatt
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Des Konzertsaals teure Haut
PRESTIGEPROJEKT


Elbphilharmonie-Baufirma fordert noch sieben Millionen Euro mehr - fürs Erste. Die Stadt will aber alles abwehren. Oder woanders einsparen
Quelle: die tageszeitung
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BeitragVerfasst am: 21.01.2010 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elbphilharmonie
Parteien sprechen von "Erpressung"


Nach Bekanntwerden möglicher Mehrkosten und der Infragestellung des geplanten Eröffnungstermins der Elbphilharmonie im Mai 2012 schlagen Hamburger Politiker jetzt schärfere Töne an. Die in der Bürgerschaft vertretenen Parteien kritisierten den Baukonzern Hochtief mit deutlichen Worten.
Quelle: NDR
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apfelschorle



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BeitragVerfasst am: 22.01.2010 12:19    Titel: sience fiction oder wirklichkeit? Antworten mit Zitat

Mehrkosten = Korruptionskosten

siehe Hamburg Messe
siehe Elbvertiefung
siehe Hafen City
siehe Linie 4
siehe Unilever => siehe HTP

und so weiter und so fort! hmm

_________________
Schlimmer als blind zu sein,
ist es, nicht sehen zu wollen.
(altes franz. Sprichwort)
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BeitragVerfasst am: 08.02.2010 02:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Millionengrab Elbphilharmonie
Mißtöne in Hamburg: Kostenexplosion bei geplantem Konzerthaus

Von Mirko Knoche, Hamburg

Die Kosten für die Hamburger Elbphilharmonie schießen in astronomische Höhen. Die Gesamtkosten des Konzerthauses im Hafen der Hansestadt belaufen sich mittlerweile auf über 500 Millionen Euro. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) will an dem »Leuchtturmprojekt« aber unvermindert festhalten.
Quelle: jungeWelt
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hochtiefpunkt Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie war einst ein großer Traum der Hamburger. Längst ist sie ein Albtraum - und ein Paradebeispiel für Großprojekte, die der öffentlichen Hand völlig entgleiten. Ein Ende des Dramas ist nicht in Sicht.
von Ulf Brychcy und Matthias Lambrecht, Hamburg
Quelle: Financial Times Deutschland
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BeitragVerfasst am: 24.03.2010 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Baudesaster Elbphilharmonie
"Da hätte man andere Saiten aufziehen müssen"


Die Elbphilharmonie soll das neue Wahrzeichen Hamburgs werden - derzeit steht sie vor allem für exorbitante Kostensteigerungen. Der Projektmanagement-Experte Franz-Josef Schlapka erklärt die Forderungen der Baufirma im SPIEGEL-ONLINE-Interview für unplausibel - und warnt vor einem Millionengrab.
Quelle: Spiegel online
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